Paris im Januar


Dieses Mal wohnte ich im Sentier, einem spannenden Quartier, ehemals Herz der Pariser Bekleidungsindustrie, jetzt wohnen und arbeiten schöne junge Menschen hier. Die Stimmung ist lebendig, freundlich, entspannt und sehr international. Bunt im schönsten Sinne.

Auch die Gegend um die Rue de Bretagne, im 3ième hat mich gefesselt. Der Marché des Enfants Rouges scheint das geschäftige Zentrum zu sein: Ein kleiner Markt im Hinterhof, Handwerker, Studenten und Hausfrauen sitzen unter Plastikdächern und Heizstrahlern und genießen die frisch zubereiteten Köstlichkeiten. Es ist herrlich, durchs Viertel zu flanieren, auf Entdeckungstour nach Buchhandlungen, exzentrischen Boutiquen, avancierten Galerien, sich in angesagten Cafés herumzutreiben. Ein Fest für die Augen und dabei so wunderbar unaufgeregt. Und die Farben leuchten vor dem Grau des Himmels.

Zu guter Letzt habe ich noch eine gute Nachricht, auch meine Kundinnen wird es freuen: Im Sentier gibt es Gottseidank immer noch einige Stoffhändler, ich bin von Hinterhof zu Hinterhof gebummelt, um sie zu finden und bin fündig geworden.
Die Arbeit an der nächsten Kollektion hat begonnen.